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Ründeroth 2005
Ründeroth 2005
Geschrieben von eMinus.UG   
Montag, 2. November 2009

Unsere Partnerschule zu Besuch

2005

Was sagen unsere ungarische Schülerinnen und Schülern über Ründeroth und Umgebung?
 
"Hier regnet es aber viel."
"Und alles hier ist so schön grün."
"Regen und Sonnenschein gleichzeitig - das habe ich noch nie erlebt."
"Wie sauber und ordentlich hier alles ist."
"Es hat uns ganz prima gefallen. Wir wollen unbedingt wiederkommen." 
 
 

Seit 1999 unterhält die Hauptschule Ründeroth einen regelmäßigen Schüleraustausch mit einer Schule in Dunaújváros (Nähe Budapest, Ungarn). Jedes Jahr im Frühling reist entweder eine Gruppe Schülerinnen und Schüler aus Ründeroth nach Ungarn oder ungarische Jugendliche kommen zu uns zu Besuch.

In diesem Jahr kamen die Ungarn für zehn Tage nach Ründeroth. Ein rundes und gut organisiertes Besuchsprogramm erwartete die dreizehn Schülerinnen und Schüler im Alter von 12-14 Jahren und ihre beiden Lehrerinnen. Es gab einen Schnuppertag an der Hauptschule, an dem die Gäste am normalen Unterricht ihrer Gastgeberkinder teilnahmen, aber auch ein umfangreiches Ausflugs- und Besuchsprogramm in die nähere und weitere Umgebung. Einen Tag lang beschäftigten sich die Schüler mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der deutschen und ungarischen Schulen - bis hin zu der bangen Frage: "Und was passiert bei euch, wenn ihr keine Hausaufgaben gemacht habt?"

Die Ründerother Gastgeberfamilien waren allesamt begeistert von ihren jungen Gästen. Vor allem als sich die anfänglichen Sprachschwierigkeiten immer mehr lösten. Schließlich haben die Kinder in Ungarn von der ersten Klasse an Deutschunterricht.

Sehr beeindruckt zeigten sich die ungarischen Besucher beim Empfang im Engelskirchener Rathaus. Bürgermeister Oberbüscher empfing die Schülerinnen und Schüler im Ratssaal, informierte über die Gemeinde und stand Rede und Antwort.
Auf dem Programm dieses Tages stand noch ein Besuch in der Aggertalhöhle, im Industriemuseum und eine Betriebsbesichtigung bei der Bäckerei Felder.

Beim Ausflug nach Köln verschlug es einigen der Schüler vor dem Dom richtiggehend die Sprache. Aber auch die rheinische Mentalität kam bei den jungen Besuchern gut an. Köln und die Kölner zeigten sich von ihrer herzlichsten Seite. So änderte die Fahrerin einer Stadtrundfahrt mit Bimmelbahn für die ungarischen Gäste kurzerhand ihre Route, "damit die auch richtig was sehen von Kölle."

Lehrerin Erika Waedt, die zusammen mit ihren Kollegen Josef Gerwing und Peter Franke die Besucher von der Donau betreute, war am Ende sichtlich zufrieden. "Der Besuch hat nicht nur die Freundschaft zwischen unseren Schulen weiter vertieft, beeindruckend war auch, wie bereitwillig die Kinder lernten, gegenseitig Rücksicht zu nehmen, nicht nur gegenüber den Besuchern, sondern auch untereinander." Deutschlehrer Franke staunte vor allem über die sprachliche Entwicklung seiner Ründerother Gastgeberschüler: "wie klar und deutlich sich unsere Schüler auf einmal ausdrücken konnten."

Der ungarische Schüler Miki fasste den Besuch in Ründeroth so zusammen: "Insgesamt prima und gute Laune" Im nächsten Jahr sind die Hauptschüler herzlich nach Ungarn eingeladen worden. 
"Dieser lebendige Austausch ist schon etwas ganz Besonderes. Es gibt ja nur ganz wenige Schulen, die eine Patnerschaft mit einer osteuropäischen Schule pflegen," meint Schulleiter Hans-Willi Schlimbach. "Allerdings bereitet uns die Finanzierung immer wieder Probleme. Trotz einiger Fördermittel reicht das Geld nicht aus. Nur durch die enorme Eigenleistungen der Familien unserer Schüler können wir ein attraktives Programm anbieten. Da wünscht man sich einen Sponsor, der etwas Erleichterung schafft."


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 21. Februar 2010 )
 







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