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Geschrieben von hws
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2009
Auf den Spuren von Bat-Man
Spezialauftrag für unsere Umweltgruppe
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Unsere "Umwelt-Gruppe", die aus freiwilligen Helfern aus allen Klassen besteht, hatte einen Spezialauftrag zu erledigen: Eine mit Schrott und Abfällen zugemüllte Höhle sollte freigeräumt werden. Herr Herhaus von der Biologischen Station Oberberg hatte nachgefragt, ob wir ihm helfen würden.- Wir wollten, denn es hörte sich sehr spannend an.
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Eine alte, mit viel Müll verstopfte Höhle sollte freigeräumt werden, damit Fledermäuse für den Winter einen sicheren Schlafplatz bekommen. Viele haben noch nie eine Fledermaus gesehen, weil sie meist nur nachts unterwegs sind und Insekten jagen.
Fledermäuse sind eine inzwischen sehr seltene Tiergruppe, die unter Naturschutz steht. Fledermäuse sind tatsächlich unseren Mäusen ähnlich. Sie haben statt Armen und Beinen große Hautlappen, mit denen sie flattern können. Aber sie erreichen eine hohe Geschwindigkeit beim Fliegen und erkennen ihre Beute im dunkeln mit einem Radarsystem. Über Fledermäuse erzählt man sich viele Horrorgeschichten: Sie sollen Blut von Menschen und Tieren saugen. Deshalb nennt man sie auch Vampire.
Aber das ist ein Märchen und stimmt nicht.
Für uns hieß es:
Helm auf! Es kann sich ja jederzeit ein Stein lösen oder man stürzt bei der Arbeit auf den Fels.
... und nun hinab ins Dunkle ....
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Mit viel Begeisterung marschierte die Gruppe los. Unter Leitung von Herrn Herhausen und in Begleitung von Frau Kannen und Herrn Schneider wurde der Höhleneingang aufgesucht.
Mit einem bisschen mulmigen Gefühl begann der Einstieg in die Höhle. Was da wohl drin sein mochte?
Weil es unten sehr dunkel war, musste eine Batterie getriebene Lampe für Licht sorgen. Erst dann konnte man mit dem mühevollen Sammeln des Mülls beginnen. Es war reichlich anstrengend, den Schrott und Müll ans Tageslicht zu transportieren. Vor allem war es nicht ganz ungefährlich, weil man auf dem Fels leicht ausrutschen konnte.
Leider haben wir keine Fledermäuse gesehen. Aber dafür muss man sich nachts auf den Weg machen. Außerdem wollten wir ihnen ja das Winterquartier herrichten.
Fledermäuse halten einen Winterschlaf. Sie hängen während dieser Zeit mit dem Kopf nach unten an der Höhlendecke.
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Am schwierigsten war es, den Müll wieder nach oben zu schleppen, weil die Sachen sehr sperrig waren.
Aber am Ende war alles gut gegangen: Die Höhle war sauber, alle waren unverletzt. Wir waren mit unserer Arbeit zufrieden.
Jetzt hatten wir eine Ruhepause verdient.
Ob die Fledermäuse auch zufrieden sind, wenn sie dieses Winterquartier
beziehen?
Sicherlich! Der Eingang der Höhle soll nun mit einem großen
Gittertor versperrt werden, so dass die Tiere sich ungestört in der
Höhle aufhalten können.
Auf den Spuren von Batman
(Artikel aus dem Anzeigenecho vom 14.10.2009)
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