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zum Pressartikel der OVZ zum Thema Schule ohne Rassismus ...
Seit
vielen Jahren hat unsere Schule das Zertifikat: Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage. Lehrer und Schüler einer solchen Schule verpflichten
sich, die folgenden drei Anforderungen umzusetzen:
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Ich
werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner
Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und
Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus,
zu überwinden.
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Wenn
an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen
ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass
wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam
Wege finden, einander zukünftig zu achten.
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Ich
setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal jährlich ein
Projekt zum Thema Diskriminierung durchgeführt wird, um langfristig
gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus,
vorzugehen.
Der Titel
einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist nicht nur
Anerkennung für Geleistetes, sondern zugleich Verpflichtung auch
weiterhin Stellung zu beziehen und für eine gewaltfreie, demokratische
Gesellschaft einzutreten. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
muss gelebt werden.
Wir haben
uns verpflichtet, nach der Titelverleihung Folgeprojekte zum
Themenkomplex „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ an unserer Schule
durchzuführen. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass Formen der
Ausgrenzung und Gewalt gegen Minderheiten in unserer Gesellschaft
zunehmen.
Aktionen
Im Rahmen
der Internationalen Woche gegen den Rassismus beteiligen wir uns
regelmäßig an Aktionen, die vor Ort die Sensibilität für ein mutiges
Eintreten gegen alle Formen der Ausgrenzung und Herabwürdigung von
Menschen schärfen sollen.
Als
SV-Lehrerin nahm Frau Pabst im November 2007 an einem zweitägigen
Qualifizierungsworkshop in Berlin teil und wird nun im Rahmen des
Projektes vor Ort zusammen mit der SV Schüler und Lehrer unterstützen,
Entwicklungsprozesse an der Schule systematisch auf Stärkung einer
Anerkennungskultur und das Gleichwertigkeitserleben von Menschen
auszurichten. In diesem Zusammenhang fanden zwei weitere regionale
Treffen im Bergischen Land über die Zusammenarbeit der „Schulen ohne
Rassismus – Schulen mit Courage“ statt.
Zum zweiten
Workshop des Projektes „Living Equality“ trafen sich am 1. und 2. März
2008 in Berlin wieder Schüler, Lehrer, Sozialarbeiter, Pädagogen und
Psychologen aus dem ganzen Bundesgebiet mit Wissenschaftlern der
Universität Osnabrück und der Freien Universität Berlin um ein
Qualitätsmanagement für eine „Anerkennungskultur“ in den
unterschiedlichen Einrichtungen zu erarbeiten. Zusammen mit Frau Pabst
waren auch Kadir Mutlu (Schülersprecher) und Oguz Düzenli als
Schülervertreter der Hauptschule Ründeroth nach Berlin gereist.
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