Historisches Archiv der
Gemeinschaftshauptschule Ründeroth
ehemalige Hauptschule der Gemeinde Engelskirchen
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2008-Projekt Living equality zu Gast in unserer Schule
Geschrieben von Administrator   
Schul- und Schülervertreter aus der ganzen Region
trafen sich an unserer Schule
zu einem Workshop "Living Equality".

Am 2.04.08 trafen sich Vertreter mehrerer Schulen der Region an unserer Schule zu einem gemeinsamen Workshop, bei dem im Rahmen des Projektes „Living Equality“ Formen der Anerkennungskultur erarbeitet wurden. Zu den Teilnehmern gehörten Schüler und Lehrer des Berufskollegs Wuppertal, mit zahlreichen Schülern und Kollegen der Albert Schweizer Realschule Solingen und Mitgliedern des Gymnasiums Johannes Rau (Zweigstelle Ronsdorf).

Barbara Pabst von unserer Schule leitete den Workshop in Zusammenarbeit mit der Landeskoordinatorin SoR-SmC/NRW,  Nicole Gerlach.

 

Die in den vorbereitenden Workshops erarbeitenden 6 Leitlinien einer Anerkennungskultur basieren auf

 

-      Liebe in Gestalt von Zuwendung und Distanz

-         Recht durch die unteilbare Bezugnahme auf die Menschen- und Kinderrechte und

-         Solidarität mit ernsthaftem Bemühen um Fairness, sozialem Ausgleich und Inklusion

 

Die Teilnehmer, Schüler und Lehrer der verschiedenen Bildungseinrichtungen, stellten sich in spielerischer Weise vor und arbeiteten schulübergreifend nach zufällig gewählten Gruppen zunächst an Rollenspielen. Es wurden typische Beispiele von Ungleichheit vorgeführt und Lösungsansätze eines respektvollen Umgangs erprobt. Hierbei ging es im wesentlichen um Bekämpfung des Mobbings, das offenbar an vielen Schulen, gerade auch in Hinsicht auf die modernen Medien, Ungleichheit spiegelt.

 

Nach der Mittagspause fand ein sogenanntes „World Cafe“ statt, in dem 6 Gruppen reihum an jeweils einem Leitbild der Anerkennungskultur die Wirklichkeit ihrer Schule überprüften, d.h. es wurden jeweils mit den Koordinatoren ermittelt, wie Gleichwertigkeit erlebt wird. Gleichzeitig erarbeiteten die Gruppenmitglieder geeignete Maßnahmen, wie die Leitbilder der Gleichwertigkeit umzusetzen sind.

 

Unsere Schüler nahmen erstaunlich rege an dem Geschehen teil, waren sensibel und gaben interessante Impulse. Hier zeigt sich, dass sie offenbar doch ein Gespür entwickelt haben für Gleichheit, Respekt und Toleranz, die zu wesentlichen Zielen unserer Schulkultur gehören. Sie konnten sich durchaus mitteilen und wirkten phantasievoll an den Rollenspielen mit.

 

Insgesamt fühlten sich die Beteiligten sehr wohl in unserem Hause und lobten die gute Organisation und die angenehme Atmosphäre.

 
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